Rayson von den Bissigen Liberalen fragt sich und die Welt in etwa, warum bei Migrantentäter mit sozialen Faktoren entschudligt werden während der rechte Mob sofort in die braune Ecke geschoben wird. Selbst wenn sie auch arm und sozial schwach sind. Ja, warum denn nur?
Es könnte daran liegen, dass hier mal wieder das altbekannte Obstproblem vorliegt. Das Wort Migrantengewalt (oder-kriminalität) sagt es ja schon: Das ist die Gewalt von Migranten. Opfer unbekannt. Bei Rechten Straftaten ist das anders. Da sind, im ersten Moment absurd, die Täter unbekannt. Wir identifizieren derlei Straftaten nämlich zumeist anhand der Opfer, nicht der Täter. Also macht es keinen Sinn das mit einander zu vergleichen. Etwa, weil wir nicht wissen, wie viele nicht-rechtsextreme Straftaten so ein Nazi sonst noch verübt und ob er dann nicht auch mit den bekannten Argumenten in Schutz genommen wird.
Dienstag, 13. Mai 2008
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1 Kommentare:
Das ist aber sehr "in etwa" formuliert, denn die eigentliche Frage lautet nicht etwa, warum im einen Fall etwas so und im anderen anders geschieht, sondern warum eine allgemein anerkannte Erkenntnis, nämlich dass eine bestimmte soziale Gruppe zu Gewalttaten neigt, im Fall "rechter Gewalt" praktisch nie herangezogen wird.
"Wir identifizieren derlei Straftaten nämlich zumeist anhand der Opfer, nicht der Täter."
Das heißt aber nicht, dass die Täter tatsächlich unbekannt sind. Und siehe da: Sie passen perfekt ins o.g. Schema, die betreffende Erklärung müsste also auch hier gelten.
Die Behauptung, es gehe darum, Straftaten miteinander zu "vergleichen", ist daher schlicht falsch. Es geht nur darum, warum ein eigentlich unbestrittenes Erklärungsmuster in einem ganz bestimmten Fall nicht zur Anwendung kommt.
Was diese Erklärung mit "entschuldigen" oder "in Schutz nehmen" zu tun haben soll, ist allerdings dein Geheimnis. Ich halte es jedenfalls für sinnvoller, vor der Therapie eine Diagnose zu stellen.
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